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Plaut Conference Call


15.03.2002
austrostocks.com

Im heutigen Conference Call mit dem Plaut (WKN 918703)-Vorstand wurden Einzelheiten zu den Erwartungen an das Jahr 2002, der aktuellen Lage im Gesamtmarkt und den Entwicklungen im Unternehmen bekannt gegeben, dies berichten die Wertpapierexperten von "austrostocks.com".

Aktuell laufe das Geschäft "sehr zufriedenstellend". Wenn man die Bereiche und Umsatzbeiträge, die aufgrund von Restrukturierungen und Schließungen weggefallen seien, herausnehme, würden die aktuellen Umsatzplanungen in Höhe von 250 bis 260 Millionen Euro einer Steigerung um 5% im Vergleich zum Geschäftjahr 2001 entsprechen. Dies sei keine optimistische Annahme, man habe sicher gehen wollen, die angepeilten Ziele zu erreichen. "Bislang sind wir dazu auf dem besten Wege", habe es geheißen.


Im vergangenen Jahr hätten sich entgegen der Erwartungen weder eBusiness, noch CRM oder OnlineStores als Umsatztreiber entwickelt. Derzeit liege der Fokus bei den Unternehmen auf Effizienzsteigerung, in diesem Zusammenhang komme Plaut`s Background dem Geschäft "hervorragend zugute".

Der Bereich Hardwarereselling sei verkauft worden, weil man sich stärker auf die Kernkompetenzen konzentrieren wollte. Der Verkauf dieses Geschäftsbereichs habe jedoch einen großen Anteil am erwarteten Umsatzrückgang für 2002. Im Hinblick auf die Marktbedingungen sei man in den Planungen für 2002 von keiner substantiellen Verbesserung oder Verschlechterung ausgegangen, für 2003 rechne man jedoch mit einer deutlichen Erholung.

Wichtig für größeres Wachstum sei einerseits eine bessere Aufstellung im Controlling, das sei der Bereich, aus dem das Unternehmen ursprünglich komme. Business Intelligence sei es wichtig, den Kunden in die Lage zu versetzen, Daten so zu verdichten, dass ein effizientes Managementinformationssystem dabei heraus komme. Im Bereich CRM (Customer Relationship Management) sei die Entwicklung zwar nicht so erfolgreich wie erwartet verlaufen, die Unternehmen würden jedoch zunehmend einsehen, dass sie sich um ihre Kunden kümmern müssten und dies ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sein könne.

Finanzchef Zwicklhuber habe gemeint, dass die EBITDA-Marge 2002 bei 6% liegen solle. Die EBIT-Marge solle sich derweil auf 3% belaufen. Nachdem die EBIT-Marge im letzten Jahr knapp unter –1% gelegen habe, entspreche dies einer beachtlichen Verbesserung um 4%. Zu dieser Verbesserung solle insbesondere auch Lösung der Probleme bei den Ländertöchtern Italien und Großbritannien beitragen. Für 2003 werde eine EBITDA-Marge von 8,5% angestrebt.




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